Monobo Son

Samstag, 21. Februar 2015
Einlass 19.00 Uhr
Beginn 21.00 Uhr

Monobo Son, die junge fünfköpfige Band um den La Brass Banda-Posaunisten Manuel Winbeck legt mit „Jambo“ ein Albumdebut aufs Parkett bei dem der Name Programm ist.

Auf Swahili ist Jambo eine gängige Begrüßungsformel und bedeutet nichts anderes als „Servus“. Und so international, wie der Titel nahelegt, geht’s dann auch auf der ganzen Platte zu. Inhaltlich führt uns die Reise von Niederbayern über Italien, bis nach Kanada.

Musikalisch hat sich die Band ebenfalls auf den Weg gemacht und zahlreiche neue Einflüsse in ihren Sound integriert: Westerngitarren à la Morricone wechseln sich ab mit programmierten R&B- und House-Beats, Anklänge an italienische Filmschlager der 50er und 60er Jahre werden abgelöst vom 80er Jahre Pop-Saxophon.

Das alles und noch mehr ist auf „Jambo“ zu hören, das insgesamt etwas ruhiger daherkommt, als man es von Livekonzerten von Monobo Son gewohnt ist.

Aber das liegt wohl auch daran, dass die Band auf der Bühne noch ein paar Stufen höherdreht.

Stilistisch lässt sich Monobo Son nicht in eine feste Schublade einordnen. Und zwar ganz bewusst. Denn das Publikum mag es genauso bunt wie die Band. Da mischen sich Hiphopjünger mit Baseballcap unter Reggae Fans im Batikshirt während Mädels im Dirndl neben Indie-Enthusiasten mit großen Hornbrillen tanzen.

Manuel Winbecks Band steht in Sachen Buntheit ihrem Publikum in nichts nach. Wolfi Schlick ist als Gründer und Leiter der ExpressBrassBand ein bekanntes Gesicht der alternativen Münchner Musikszene. Johannes Duda bespielt, wenn er nicht gerade in seinem Hauptberuf Kirchen restauriert, mit seiner groovenden Orgel auch modrige Undergroundkellerclubs in Wien. Severin Rauch und Paul Prem sind gefragte und bestens ausgebildete Jazz Musiker.

Johannes Winbeck und Michael Peisl haben in langjähriger Erfahrung als Musiker auf dem Oktoberfest gelernt, was es heißt ein Publikum in Stimmung zu bringen.

Und trotz dieser wilden Mischung hat man bei dieser Band doch schnell das Gefühl, dass hier zusammenkommt, was zusammengehört.

Die Musik von Monobo Son ist hand- und mundgemacht. Die Rhythmusgruppe, bestehend aus Orgel und Schlagzeug und neuerdings auch Gitarre und E-Bass bringt das Ganze zum Schwingen. Dunkel funkelt dazu das tiefe Blech der drei Bläser, die in ständig wechselnden Kombinationen ihre Instrumente zum Einsatz bringen. Im Gesang offenbart sich die bayerische Herkunft der Band, doch musikalisch liegen die Einflüsse eher jenseits des Ozeans. 

 

Monobo Son sind:

Manuel Winbeck * Posaune, Gesang

Wolfi Schlick * Querflöte, Tenorsax, Tuba
Johannes Winbeck * Tuba, Basstrompete
Johannes Duda * Orgel, Gitarre
Severin Rauch * Schlagzeug
Michael Peisl * Orgel, Rhodespiano
Paul Prem * Gitarre, Bass